1000 Jahre Bier - der Weihenstephaner Biercast

1000 Jahre Bier - der Weihenstephaner Biercast

Transkript

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00:00:00: Ja gut, hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode unseres Podcasts tausend Jahre Bier heute im idyllischen Außendienst.

00:00:08: Wir haben mal unser altes Museum verlassen und haben uns jetzt hier in die Hallertau begeben zu einem ganz ganz schlimmen Termin.

00:00:17: also ganz schlimm.

00:00:19: wir sitzen nämlich in der Natur Die Vögel zwitschern unter einer wundervollen Bergola für die Leute das nicht auf Video sehen sondern uns nur zuhören mitten in der ländlichen Holledau und sind heute zu Gast bei der Familie Riga hier in Atemkirchen, genauer gesagt im Pfettrach.

00:00:38: Und sprechen heute hier am Hopfenhof der Familie Rega über das Thema Hopfen denn die Hopfenernte steht kurz bevor.

00:00:46: also wenn die Episode ausgestrahlt wird haben wir Ende Auguste und das bedeutet da hopfen wird Neigholdt und ja es sind sogar bei der Evi-Riga Bäuerin hier am Hof und einer unserer längsten und treuesten Lieferanten für die Brauerei.

00:01:02: Und Evi, danke, dass wir heute da sein dürfen!

00:01:05: Auch ich bedanke mich für das, dass es uns außerwelt habt, dass du mir bei dem Popcast mitmachen darfst.

00:01:11: Freit uns nirgisch.

00:01:12: Ich spreche für meine Familie und ja... Wir sind schon lange Lieferant bei euch in Bayern-Steffan bis jetzt gesagt die Familie Riga.

00:01:19: Schon über sechzig Jahre.

00:01:21: Ja, ich finde sie auch eine ganz tolle Komponisation.

00:01:25: Es und uns also Wir miteinander mit dem Bier und Hopfen.

00:01:31: Und wir freuen uns jetzt auf die Ernte, die bekommt weil man das ganze Jahr darauf hinarbeitet.

00:01:38: Das stimmt!

00:01:40: So wie überall in der Landwirtschaft wird das ganze Ja gearbeitet um dann in einem kurzen Zeitraum die Früchte seiner Arbeit einzuholen.

00:01:47: Und das ist die Erntee und je nach Produkt natürlich zum anderen Zeitraum oder Zeitpunkt.

00:01:52: darüber werden wir gleich noch sprechen.

00:01:55: Du hast es schon wunderbar gesagt.

00:01:56: Sechzig Jahre kooperieren wir jetzt länger, sogar mehr als sechszig Jahre.

00:02:01: Also ich traue mal fast mit einer neunzehntige Wahrscheinlichkeit in Sicherheit zu sagen dass wir kaum einen anderen Lieferanten haben uns der uns länger und konstanter beliefert als ihr.

00:02:12: Aber ihr seid sie auch praktisch ums Eck, also wir sind jetzt an zwanzig Minuten gefahren vom Freising von der Brauerei.

00:02:18: Ihr seid ja da in der südlichen Holledau, quasi am unteren Zipfel des Hopfenangebaugebiets HolledAU aber halt wie gesagt gleich zwanzigen Minuten von der brauerei weg und damit natürlich nicht nur die regionale Wahl sondern halt auch In dem Sinne die traditionelle und beständige, nachhaltige Wahl.

00:02:37: Weil alles was lange wert ist ja auch in der Nachhaltigkeitsidee das interessanteste.

00:02:44: Wenn man lange Beziehungen hat sich gut kennt wenn man sich gut kent und weiß was der andere jeweils braucht dann ist die Beziehung oder die Geschäftsbeziehung natürlich umso effizienter und umso fruchtvoller um so länger sie dauert.

00:03:00: Also schön, dass wir da sein dürfen.

00:03:03: Ich freu mich immer wenn ich außer komme bei Amel im Jahr sind wir ja oft also praktisch immer da, also im Export.

00:03:08: Wir haben ja dann oftmals zum Volksfest Kunden da und das passt der perfekte Volksfest mit der Erntezeit.

00:03:13: und dann kommen wir immer mit unseren Kunden raus die dann die meisten das erste Mal in dem Leben an Hopfenhof singen die bei einer Ernte dabei sein dürfen, dass wir live miterleben dürfen.

00:03:23: Wir haben ja dann hier am Hof auch immer wunderbar versorgt mit Speis und Trank... Und natürlich auch mit herausragenden Bier!

00:03:29: Und was für ein Wunder.

00:03:30: es gibt bei dir am Hof Wein Stefana-Bier?

00:03:32: Was

00:03:32: sonst?!

00:03:34: Welche Frage?

00:03:35: jetzt schließlich sind wieder Königliche Lieferant für dieses?

00:03:38: Ja

00:03:38: genau!

00:03:40: Aber vor allem auch saukohl.

00:03:41: also okay, wir sagen ja ehrlich, das sind ja keine Schwarzartys Bier, haben wir schon mitgebracht aber es gibt wahrscheinlich immer Wein Stefano.

00:03:49: Aber das richtig coole, also vor allem die Videos zu sehr werden singen.

00:03:54: Hier diese alten Vintage-Gröger, ich glaube sie sind locker so alt wie unsere Geschäftsbeziehung?

00:04:00: Ja und zwar wir sind ja hier beim Wirtfädere, es war auch mal ein Wirtshaus und da sind noch die alten Wirtsgrögen von dem Hof

00:04:09: wo

00:04:10: noch da waren.

00:04:10: Darum sind manche schon ein bisschen Piste hergenommen und manche noch ein bissel neuer Aber das sind nur die alten Bestandsklasseln.

00:04:17: Winddage, nicht

00:04:19: mehr.

00:04:19: Und jetzt

00:04:20: schicken wir uns mal ein halber Hei.

00:04:21: Ja

00:04:21: gerne!

00:04:21: Ich würde

00:04:22: gerade sagen, dass wäre es sonst eine sehr druckerne Baustelle und das glaube ich...

00:04:25: Das können wir

00:04:26: nicht

00:04:26: brauchen.

00:04:28: Nicht dass die Stimme darunter leidet?

00:04:29: Nein, das kann ich auch.

00:04:30: Also das war beim Podcast das Schlimmste was passieren kann wenn die Stimmen irgendwann auslassen.

00:04:35: Deswegen müssen wir fast etwas einschinken.

00:04:38: Wir haben ja auch das Thema Hopfen schonmal Das ist ein Song aus der wissenschaftlichen Sicht behandelt.

00:04:47: Der hat einen kurzen Hinweis drauf, wir haben uns ein bisschen an das Thema schon mal angenehren vor einiger Zeit.

00:04:52: also wer da mal neu hören will.

00:04:53: Jetzt stellst du mir wo?

00:04:54: Ja du hast recht, wie.

00:04:55: du hast Recht!

00:04:57: Bevor man's rennt nicht aufhören, ist es so schmarrn.

00:05:06: Manchmal gibt es Momente.

00:05:08: die habe ich immer wieder in meinem Job So wie jeder in jedem Job, glaube ich.

00:05:12: Es gibt mal Tage da ist man echt genervt und dann will man gar nichts mehr.

00:05:16: Und dann gibt es Tage wo man sich denkt hey Lachimi kann nicht besser gehen und jetzt is so einer dieser Tage.

00:05:27: Freitag-Vormittag Ende Juli sitzt man hier bei besten Temperaturen Sonnenschein unter deiner wunderschönen Bergola in der Mitte Deines wirklich super saubern schönen Hofs.

00:05:39: Das ist unser Mensa!

00:05:41: Ja, das ist gut und trinkt ja jetzt ein frisches Original.

00:05:47: Der Franz liegt neben uns in Schlaf.

00:05:48: Das sind der Hofhund, ein wunderschöner Richbeck.

00:05:53: Es kannt gerade echt... Gibt es schlimmeres Arbeitstag als das jetzt?

00:05:58: Definitiv.

00:05:58: Ja, für mich auch.

00:06:01: Apropos Arbeitstag im Film.

00:06:05: Es gibt an jedem Hof, sagen wir mal wenn man Landwirtschaft klassisch betrachtet.

00:06:10: Gibt es also diesen klassischen Arbeitstag?

00:06:14: Ja!

00:06:15: Dann gibt's sicher bei euch auch nur... Der Hopfen am Bau ist ja nicht mit einer klassischen Landwirtschaft zu vergleichen.

00:06:22: Viehhaltung hat zum Beispiel.

00:06:23: Na, da muss man wirklich jeden Tag in der Früh raus und Stoll machen und so

00:06:26: weiter... Ja das ist noch anstrengender Finté

00:06:28: bei mehr

00:06:29: Verantwortung heute.

00:06:30: Es

00:06:30: gibt ja sowas wie Sonderkultur, also sprich eine besondere Pflanze die auf besondere Bedürfnisse hat aber auch wo das Jahr ganz anders ausschaut.

00:06:39: Und deswegen ist jetzt mal meine erste Frage begleitet uns mal, erzähl' uns mal wieso ein Jahr auf einem Hopfenhof ausschauen und durchaus gerne kannst du einmal dann die Sachen auserstellen.

00:06:52: in gewissen Punkten ja also schon eine Unterscheidung zu einer klassischen zum Beispiel Frucht oder Vier.

00:06:59: Zum Drott, zum Beispiel?

00:07:00: Genau!

00:07:01: Also bei uns ist so wir haben zwei Standbeine.

00:07:04: die eine ist der Hopfen das andere ist ein Winterdienst und wenn der Winterdienste im März zur Ende geht fangen wir mit der Hupferarbeit neu an und zwar wir haben ja diese Hopfengärten Und diese Dauerkultur von der Sonnerkultur.

00:07:19: Hopfen werden ja in Reihen gepflanzt.

00:07:24: Die Pflanze wird einmal in die Erde eingepflanzt und kann dann bis zu zwanzig, fünfundzwanzig Jahre im Boden verbleiben und jedes Jahr beerntet werden.

00:07:32: Aber im Frühjahr haben wir Pflegearbeiten.

00:07:35: Da muss dieser Beefing schreibt... Also diese Reihe muss tatsächlich abgedeckt werden.

00:07:42: Das heißt Erde weggenommen und geschnitten, dass die Pflanze zurückschnitten wird auf Stock gesetzt.

00:07:52: Frühling, wenn es die März herge ist.

00:07:54: Dir die Houtenziensruckschneiders?

00:07:55: Ja, Houtensen aber mir ging bis zu der Erden

00:07:57: runter.

00:07:58: Also richtig

00:07:59: komplett.

00:07:59: Richtiger Cut dass das vor unten raufkommt.

00:08:01: also wir halt bei den ganzen Staudenwürren Storchenschnaubels wollen.

00:08:05: Also wirklich runter geschnitten dass alles auf frei ist.

00:08:08: dann fahren wir mit einem Traktor und einer Hebebühne.

00:08:12: Das stehen dann zwei bis drei Mann oder viert drauf Und die haben einen Draht dabei und dann oben bei der Gerüstanlage weil die Gerüst Anlage hat er oben längst verlaufen wird, diese Reihen sind ein Stacheldraht und da binden wir jeden Draht einzeln an.

00:08:28: Einer von den Traktor passt dann auf das die Hebebühne immer von der Höhe her passt und dann binden mir den Draht an.

00:08:35: Wenn der Draht dann drum hat ist muss wieder jeder Draht einzeln eingesteckt werden Und zwar jeder Stock kriegt jetzt zwei Dritte und Dann dieses Wieder wirklich viel Muckei Arbeit und vor allem im Frühjahr, wenn es wieder oft nicht so schön ist.

00:08:52: Aber wir haben

00:08:54: eine tolle Leidung das haut hier und dann fangen da an zu wachsen und dann kommen auf einmal so sechzig-siebzig Triebe raus aus dieser Reihe also pro auf dem Stock Und von dem suchen wir uns die drei schönsten Pro Draht daraus.

00:09:08: Also an einem Stock sind zwei Drähte und da haben wir dann ein Pro Draat Drei Hopfendriebe rechts drehend Anleiten.

00:09:17: Und zwar anleiten, weil der Hopfen ist ein rechtsdrehendes Schlingpflanzengewächs aus der Familie der Hanfgewächse und er hat wirklich bei uns also bei uns am Breitengraden den Rechtstraal, der wächst nur rechtsrum.

00:09:31: Wenn man links rum draht geht er wieder runter vom Draht und liegt auf dem Boden.

00:09:36: Dann ist die Arbeit umsonst... Gibt es

00:09:38: irgendwo auf der Welt, wo er links rumwächst?

00:09:39: Ja.

00:09:40: Auf der anderen Seite in

00:09:41: Kassmannen, Australien,

00:09:44: in Afrika... Da wachsen's wirklich

00:09:46: dann links

00:09:47: immer!

00:09:48: ...und das hat was mit den Breiten gerade überhaupt mit dem Rechtsdrollsäge weiter.

00:09:54: Wer hat die Erde auch sich dreht da

00:09:55: nicht?!

00:09:57: Und das ist so der Zeitraum März bis April, Mai?

00:10:01: Also immer am ersten Mai haben wir mir brutal viel Arbeit.

00:10:04: Wo zwar in Deutschland ein Feiertag ist für uns weniger und da haben wir die meisten Sonarbeiter bei uns.

00:10:11: Wir haben auch großes Glück, dass man noch so eine Sonarbeiter kreieren kann.

00:10:14: Das sind sehr wichtig weil wir damals nicht schaffen.

00:10:18: Dann arbeiten wir dann bis Ende Mai und dann kommt die Pflegephase.

00:10:22: Dann ist die Handarbeit meistens durch.

00:10:25: Das heißt, das Anleiten ist gewesen.

00:10:26: Da macht man noch Kontrollgänge ob die Hopfen auch richtig ran wachsen?

00:10:31: Weil ein Hopfer kommt bis zu dreißig Zentimeter um da gewachsen ist.

00:10:33: Jetzt habe ich auch schon gehört aber

00:10:35: jetzt

00:10:35: sagen wir ganz kurz zurück zum Ding.

00:10:38: also die Leute kennen das ja vielleicht wenn sie mal durch die Hopfengebiete gefahren sind.

00:10:43: großen Gestänge, die Hupfengärten.

00:10:49: Sie haben wieder so etwas, also ihr nennt es das Garten und nicht Feld?

00:10:51: Das

00:10:52: kommt von früher.

00:10:52: erst, weil früher ist halt fast der Jede

00:10:54: an den Hupfen gehoben gehabt

00:10:56: und das war so klar, da waren sie nach Gärten weiter.

00:10:59: Das hat was mit der Größe zum dannen und das hat man aber im Volksmund übernommen – Hopfengarten!

00:11:04: Ist ja ein schöner Begriff in dir.

00:11:06: Ja ich finde einfach auch übrigens dass die Hüpfel Landwirtschaft Also das wird dir wahrscheinlich als Marketing- und BR-Experte wahrscheinlich gut angegehen.

00:11:15: Und zwar, ich habe es ein wunderschönes Vokabular gefunden finde ich ja.

00:11:19: Manchmal klingt das das landwirtschaftliche Vokabulär halt so wie's ist halt einfach sehr bodenständig... ...derb!

00:11:28: Ja, weil es ist halt wie's is'.

00:11:31: Aber Ich hab das Gefühl, im Hupfen hat man einen sehr schönen... Obbewusst oder unbewusst weiß ich nicht.

00:11:38: Aber es ist kein Hupenviert!

00:11:41: Es ist ein Hopfengarten!

00:11:42: Weißt du warum?

00:11:42: Es ist

00:11:43: kein Hopfenbauer, sondern ein Hopfenpflanzer!

00:11:45: Weisst

00:11:45: du

00:11:45: warum?!

00:11:46: Warum?

00:11:46: Weil die Hopfen-Pflanze wo wir mir haben, ist weiblich.

00:11:49: Ach so deswegen ist alles

00:11:50: ein bisschen eleganter.

00:11:51: Ja natürlich, L ist ein Eleganter!

00:11:53: Das ist natürlich... Jetzt ist mal alles klar.

00:11:56: Damit haben wir alles geklärt, danke!

00:12:00: Ja, das sind lauter weibliche Pflanzen.

00:12:02: Weil es ist zweigehäusig, aber zur Hopfenproduktion für das Bierbrauen macht man nur weiblichen

00:12:09: Pflanzen?

00:12:09: Nur weiblicher Pflanzen und vor allem... Es ist halt im Vergleich zu einem landwirtschaftlichem Betrieben hat der Hupfenanbau sehr viel Sonderinfrastruktur nicht.

00:12:21: Genau diese Gestänge, dann diese Drähte die jedes Jahr wieder neu eingezogen werden müssen Und natürlich auch muss man dazu sagen Da ist noch ganz viel Handarbeit, weil sehr difficile feine Arbeiten sind.

00:12:37: Anleiten?

00:12:39: Ja, da habe ich mal mit ein paar Kredite, also ich hab auch Studienkollegen sein und gesagt, habt ihr Landwirtschaft in meinen Steffen studiert als Saisonarbeiterin, macht halt ein bisschen Geld dazu verdient.

00:12:47: aber sie hat den Tag gesagt ja, sie kommt eher aus Norddeutschland von einem sehr großen Müh Betrieb, dass

00:12:52: ich

00:12:52: käme.

00:12:53: Also wie gesagt, sie hat das gemacht einfach nur um das zu sehen und immer das ... Zu

00:12:58: erleben!

00:12:58: Das ist wirklich anstrengend.

00:13:00: Und vor allem... Und das war jetzt eigentlich die Frage auf die ihr ausewollt.

00:13:04: Wenn du jetzt hergehst und diese drei Triebe braucht man da eine besondere Erfahrung?

00:13:07: Dass man dann sagt okay, das ist der Beste oder der Schönste, den ich dann da anleiht?

00:13:12: Man versucht die drei gleichen, gleichmäßigsten, schönsten.

00:13:16: Die wo am Stock gewachsen sind raus zu sagen.

00:13:18: Zu

00:13:18: dem Zeitpunkt vielleicht schon die grössten?

00:13:19: Ja nicht unbedingt

00:13:21: der größte weil oft ist eine der größten und die anderen ein bisschen gleich sondern man versucht das wirklich die drei Gleichen von der Stärken her vom Wuchs her dass die angeleitet werden.

00:13:30: Also so homogenbemäglich?

00:13:31: So homogen-bemäglich und das ist der Witz dabei, entweder kannst du es oder kannst nicht.

00:13:35: Ein halberter Tag brauchst zum Neukämmer natürliche Linge, dass das magst umso besser wärs.

00:13:41: Wir haben ein Mitarbeiter, die kämen schon fifteen, zwanzig Jahren.

00:13:45: Die sind top!

00:13:46: Zu denen brauche ich gar nichts sagen, die wissen es nicht.

00:13:49: Und wenn jetzt wieder neu dazu kommen wegen vom Alter her oder sonst was?

00:13:53: Oder meine Erkunde hat irgendeine berufliche Veränderung Die Neue, wie gesagt, die werden von unseren alten Mitarbeiter in Anführungsstrichen angelehnt... Mitnommen!

00:14:05: ...mitgenommen anklären.

00:14:07: Aber wenn's der noch einen halberen Tag nicht kommt und macht linksum, dann wird nix Das hat schon geordnet, haben sie ein Schleiferl Und hinten unten das Rechtsraum.

00:14:18: Ja, das ist der große Klub!

00:14:21: Wenn du da Schwäche hast, ist es ein bisschen problemlos.

00:14:24: Wie vertraust du den Dritter?

00:14:26: Wie

00:14:26: ist er komplett ruhig so?

00:14:27: Drei-vier Mal du hast ihn an dem Draht rumdrehen.

00:14:30: Du

00:14:30: hast quasi drei Drähte gesagt?

00:14:33: Zwei

00:14:33: Dräte pro Stock.

00:14:34: Da jeden Draht kommen drei Dröhe.

00:14:36: Genau und habe ungefähr Auswahl von sechszig bis siebzig drüber.

00:14:39: Wären die dann weggeschnitten, die anderen?

00:14:40: Ja, die werden weggestritten ausgerupft... Ausput, also ausgerissen, weggeschnitten oder runtergedrückt.

00:14:46: Da hat jeder Landwirtschaftliche Betrieb schon wieder seine eigene Technik, genau.

00:14:51: Ist auch wahnsinnig individuell das das dann ist, gell?

00:14:53: Also da sieht er da aus ein

00:14:53: bisschen... Das ist halt wirklich auch viel Handarbeit!

00:14:56: Das kannst du halt nicht automatisieren, es geht heute nicht.

00:14:58: Nein, das geht nicht, da gibt's noch nix.

00:15:00: Wir haben zwar jetzt schon Geräte, dass man zwischen drin, zwischen Stock, dass wir sauber macht, dass noch halt weniger andere Triebe da hat.

00:15:09: So haben wir schon und man hat auch Kissen, das ein bisschen bequeme ist am Boden.

00:15:15: Ja aber man muss eigentlich sitzen oder knieren weil es ist

00:15:17: ja wirklich dir verboten.

00:15:19: Aber mir brauchen unsere Leute und die kämen halt meistens zur Sonnarbeit und schlafen dann bei uns.

00:15:24: Die ziehen quasi in Pension Würzberg-I ein!

00:15:30: Dann schauen wir weiter in dem Jahresverlauf.

00:15:32: Wir haben jetzt auch gehört, dann können wir die Pflege arbeiten und mit der reinen Handarbeit durch.

00:15:39: Ja, nicht ganz durch.

00:15:42: Dann muss man voll gehen und zwar man läuft dann die Reihen ab und schaut mal ob der Hopfen sich irgendwo einzwickt hat und da hilft mir eben noch das alles passt.

00:15:52: Und dann können wir die anderen Pflege arbeiten d.h.

00:15:55: Bodenbearbeitung, Boden muss locker werden und damit die anderen Triebe wo noch raus kommen, nicht wieder weiter wachsen fahren wir mit einem Traktor oder so einer Scheibe durch und haben auch wieder Erde auf diese Reihen drauf.

00:16:09: So werden die anderen neuen Nachwachsendentriebe abgedeckt, damit da kein Ungraut oder dass das einfach sauber ist so gut wie es geht.

00:16:18: Dann kriegt er einen Kunstdünger, der kriegt dann seine Nahrung, dass er gesund und kräftig weiterwachsen kann.

00:16:25: Und dann werden auch Pflanzenschutzmittel benötigt weil wir haben mit einem Pilz zum Kämpfen Mehltau, Peranosbra und einmal mit Luise und sowas auch.

00:16:35: Guter Punkt!

00:16:36: Thema Pflanzen-Schutz?

00:16:40: Was sind so die, welche Einflüsse vom Wetter?

00:16:47: Also wenn es sehr feicht ist hat man eher Bülzkrankheiten.

00:16:50: Ja genau!

00:16:50: Und wenn es besonders trocken ist...

00:16:52: Kommt die

00:16:53: rote Spinne!

00:16:54: Also das ist so unterschiedlich.

00:16:55: Im Frühjahr haben wir mit einem Erdfloh noch zu kämpfen, der wo halt unten am Boden rum andandelt, der bei uns Fraßlöcher in die Blätternei frisst und dann kommt heute später, kommen dann entweder Pilzkrankheiten oder rote Spinne und da werden jetzt Pflanzenschutzmittel hergenommen, die explizit für einen Hopfenbau zugelassen und getestet sind.

00:17:15: Und die haben immer Wartezeit eingekalten und die Raumkulturspritze geht jetzt zum TÜV, dass sie genau auch die technische Anforderungen hat.

00:17:25: Dass das alles passt!

00:17:26: Und das machen wir jetzt also bis Wetter wird – weil Wetter ist ein großes Thema bei

00:17:31: uns

00:17:32: gerade die Hitze.

00:17:34: wenn es über fünfunddreißig Grad wird dann mag das der Hupfer nicht so, dann hat er einen Hitze Stress.

00:17:41: Was für Wetter morgen da hüpfen?

00:17:46: Warmenächte.

00:17:49: Warme-Nächte, heiße Nächte!

00:17:54: Da hopfen... Wenn man schön draußen sitzen kann und ein Bier trinkt bis um Anz in der Früh, wenn es angenehm ist ... Das

00:18:00: liebt auch der Hopfen.

00:18:02: Und Regen oder am besten Regen auf die Nacht.

00:18:05: Ein schöner Regen und warmer Sommerregen und in der Frühe wieder angenehme Temperaturen.

00:18:11: also alles so zwischen zwanzig und fünfunddreißig Grad Obwohl, dreizig ist besser.

00:18:17: Ab dreißig Grad kriegt er schon Stress und ab fünfunddreißig haben wir wirklich dann teilweise auch Probleme.

00:18:24: Wir wissen wie man schon beim Wetter sind.

00:18:26: Thema Starkwerteereignisse.

00:18:28: also wir haben ja schon in den letzten Jahren vermehrt.

00:18:30: diese Starkwerte Ereignisse sei es ja Regengüsse die jetzt die Hagel genau kann natürlich einen großen Teil der Ernte einmal vernichten.

00:18:40: Ja

00:18:41: das habe ich mal erlebt da war ich relativ neugierig.

00:18:47: Und

00:18:47: das war nämlich das Thema, weil vielleicht der eine oder andere weiß es nicht.

00:18:50: Aber die Holeda ist ja das größte zusammenhängende Hupfen am Baugebiet der Welt und knapp so um die neue zu dreißig Prozent des Welthopfen am Baus oder des Halb-Welthopfen Volumens für die Brauindustrie wird hier angepflanzt.

00:19:03: also dass in einer Region die überschaubar groß ist, ist halt dreißig Prozent des Welthupfenbedarfs angebaut.

00:19:11: Damals hat man gesagt, dass ein Haagelsturm einmal quer durch die Holledau gezogen...

00:19:15: Nein, nicht!

00:19:16: Und zwar hat es wirklich bei uns da oben gefangen und zwar vom Süden über den Osten ist er durchgegangen aber der war heute vier Kilometer pro Art und das ist was seltenes.

00:19:29: und eine richtige Schneuse hatte durch.

00:19:31: Genau.

00:19:32: Und da ist der Hopfen... Hat anscheinend

00:19:32: so viel vernichtet?

00:19:33: Ganz viel, ganz viel!

00:19:34: Das war dann so ein Problem für den Welthopfenmarkt.

00:19:37: Klar man hat ja durch gute Erntenhopfen ist auch lagerfähig wenn man ihm richtig abwagt und kühlt.

00:19:43: Die Brauereien haben ja auch strategische Reserven und die Hopfenhänder ums strategische Reserve.

00:19:47: aber trotzdem das war in dem Jahr haben sie gesagt es war so ein Impact dass das sogar globale.

00:19:52: dieser eine Sturm hatte globale Auswirkungen auf einen globalen Hopfemarkt.

00:19:56: Ja vor allem weil der Hagel und der Sturm so massiv waren dass die ganze Rebe bis auf dem Boden zerstört war.

00:20:04: Und dann hat die ... War total geschwächt und das haben wir ein Jahr drauf auch noch gemerkt.

00:20:09: Vor allem Hagel ist halt so ein Thema Wind, kann da hopfen ja ein bisschen ab?

00:20:12: Ja aber das war alles...

00:20:13: Aber der Hagel weil er zerstörte physisch die Golden oder die... Der Haldensfetz!

00:20:18: Genau, da kann nichts mehr nachwachsen, es ist dann vorbei.

00:20:20: Der

00:20:20: hat schon wieder versucht von unten so ein bisschen, also eine Vegetation so aufzubauen.

00:20:24: Für den Sport wahrscheinlich.

00:20:25: Aber das ist für den

00:20:26: Sport und vor allem war geschwrächt für nächstes Jahr total.

00:20:28: Aber hat sich das jetzt im nächsten

00:20:29: Jahr in der Hauswelt?

00:20:29: In den Jahr zwei Tausendzehn

00:20:31: haben wir extrem, weil er so geschwächt war.

00:20:33: Da hatten wir Probleme mit der Krankheit, die hat Päronostpreis, also Viruspilz anfällig war er besser... Das wusste ich nicht!

00:20:40: Ja ja, das hat sich zwei Jahre total, ja zwei Jahre und eine, eine Sorte haben wir sogar roten müssen, die hatte sie nicht mehr gewohnt.

00:20:48: Boah krass!

00:20:48: Das war so ein Feine.

00:20:51: Das war mir nicht bewusst.

00:20:52: Also deswegen ist diese Konzentration natürlich auf eine Region wie die Holledau.

00:20:58: Natürlich schon auch ein gewisses Klumpenrisiko, wie man das so schön sagt in der Ökonomie aber... Es ist ja auch so, und vielleicht kannst du uns da ein bisschen helfen.

00:21:10: Der Hopfen wächst dann nicht überall rein.

00:21:12: Nein!

00:21:13: Und

00:21:13: da haben wir halt hier noch einen Hopfen am Pflanzen?

00:21:15: Das ist

00:21:16: ja sehr selektiv der Hopfen.

00:21:17: Ja,

00:21:18: der Hoppen braucht eine gewisse Tag-Nacht-Verhältnisse.

00:21:21: Und zwar bis Johanni zur Sonnwende wachst dann auf... ...und dann wachste er in die Breite.

00:21:29: Also wirklich, die Sonnwendung macht ganz viel aus, der wächst hoch.

00:21:34: Und dann machte die Seitenarme, wo der Hopfen tollten sich ja dann bilden.

00:21:38: Das ist so wichtig und das ist halt hier optimal bei uns.

00:21:43: und unten auf der

00:21:45: Gugel gibt

00:21:46: es auch.

00:21:46: aber in Afrika haben sie da doch ein Problem

00:21:50: Streifen über ein Globus.

00:21:51: Ja genau, gut es geht.

00:21:53: und dann was hier auch noch vorteil ist der Hopfen braucht eine Winterruhe Der mag schon mal wenn's aber gerade kalt wird weil er das gut tut diese winterruhe für den Stock Und so ist halt hier das optimalste Hopfenanbaugebiet.

00:22:06: Also wo haben wir jetzt Hopfen an Bau in Europa dass man nur kurz durchgehen soll als Interesse für die Leute?

00:22:11: Wir haben die Hohledauer in Leidstein In Polen, Polenslovenien,

00:22:14: Tschechei

00:22:15: Österreich ganz ein bisschen.

00:22:16: Ein

00:22:16: bisserl, ja Wald führt das schon auch noch ein Thema aber ein nettes kleines Hopfen.

00:22:20: Ja halt für den österreichischen Markt.

00:22:22: Aber

00:22:23: du musst der Österreicher als Heimat nur kurz ein bisschen

00:22:25: reinbringen, das ist schon

00:22:25: klar!

00:22:26: Ich meine am Müll viel laufen hat er einen ganz guten Ruf?

00:22:28: Es macht es perfekt, es vermarktet sein Hopfen ausschließlich nach Österreich, aber Gott sei Dank produziert's nicht so viel, mir darf man bis ich was liefern.

00:22:37: Gut, sehr gut.

00:22:39: Ja die Tschecheis sind sehr bekannt

00:22:40: mit Saarzahopfen vor allem.

00:22:42: Und in Deutschland sind Tätnern, haben wir mir noch.

00:22:45: Und dann hat Elbe-Saal im Boden so.

00:22:47: Ja genau, das ist ein kleines Gebiet und da gibt es noch ein bisschen an Hopfen auch in England.

00:22:54: Hat es früherst mehr geben, auch in China aber die haben auch Produktionsjahr zurückgefahren.

00:22:59: also die größten Produzenten seien der Amerikaner im Staate Washington und bei uns in der Hallertau.

00:23:09: In Bayern, Deutschland

00:23:11: ja!

00:23:11: Ja, also wenn du anschaust.

00:23:12: Also Technik in Bayern...

00:23:14: Nein, Baden-Württemberg.

00:23:15: Teilweise.

00:23:17: Ja,

00:23:17: ja.

00:23:18: Da muss man aufpassen!

00:23:19: Und dann gibt es aber auch noch die Frankkischen.

00:23:21: Ja das

00:23:21: sind aber kleine Herrsprug und Sport oben.

00:23:27: Aber dann gibt's die Elbessale noch in den neuen, also damaligen... Genau, das sind auch noch ein paar Produzieren.

00:23:36: Und es gibt jedes Jahr einen Hopfenbau-Kongress in Deutschland.

00:23:39: Da kommt die ganze Welt der Hopfenbauer zusammen und schauen so was gibt's für Probleme?

00:23:45: Was ist besser?

00:23:47: Welche Sorten hat sie?

00:23:48: Also habt ihr da einen ganz intensiven Austausch?

00:23:50: Ja natürlich!

00:23:52: Wir sehen ja kleine... In

00:23:57: Tasmanien,

00:23:58: dann in Afrika.

00:24:00: In Afrika gibt es nur fünfhundert Hektar, für den Kontinent Afrika reicht das nicht.

00:24:07: Auch dort dürfen wir hinliefern.

00:24:09: und dann gibt's noch in Argentinien ein paar.

00:24:14: Ich sag Verrückte!

00:24:17: Die, die auch Hopfen haben bauen dort.

00:24:19: Aber schön, das sind aber neu!

00:24:20: Es

00:24:20: ist großartig viel Landwirtschaft, da ist so was wie Hopfemals halt wahrscheinlich

00:24:23: super exotisch.

00:24:24: Ja, total exotische haben wir ja schon besucht, war auch schon mal Hopfenbaukongress.

00:24:29: Das ist immer interessant andere Länder zu besuchen, wo Hopfen hat.

00:24:33: Weil Hopfen mit der Sonderkultur ist so speziell und wir sind eine große Familie.

00:24:39: kennt sich, man tauscht sich aus.

00:24:41: Gerade wegen den Maschinen.

00:24:42: Wir haben ja keine große Industrie die wo dahinter steht.

00:24:45: Wir sind es selber Tüftler und Bastler und wenn da ein Landwirt irgendeine Maschine erfindet das macht er gleich weltweit?

00:24:53: Die Runde!

00:24:53: Du sagst es!

00:24:55: Und somit kennt man sich und ist freundschaftlich hier.

00:25:00: Konkurrenz.

00:25:01: Ja aber... Andererseits konkurrenzbeliebtes Geschäft, das ist immer

00:25:08: so.

00:25:08: Mitbewerber!

00:25:10: Verstehst

00:25:10: du?

00:25:10: Das ist ganz normal.

00:25:11: Ich

00:25:11: hab immer jeden Respekt auf jeder anderen Brauerei denn wenn die einen guten Job machen hast es.

00:25:17: wir sind gefordert an noch besseren zu machen und so einfach ist die Rechnung.

00:25:21: Denn quasi diese singulären Marktstellungen hat noch nie am Käufen weil da ruht man sich einfach drauf

00:25:29: aus.

00:25:29: Genau.

00:25:29: Die Laufwärmung so ist halt überall und ich finde auch das ist gut so.

00:25:34: Jetzt kann man mal da drauf dringen.

00:25:36: Das ist ja eine gute Idee!

00:25:40: Ich liebe diese Gläser gerade, oder?

00:25:47: Ja, das ist sehr interessant.

00:25:51: Vor allem wusstest du noch Gippen dass es nur so wenige ausgewählte Zonen und Bereiche sind wo man den Hopfen anbauen kann.

00:25:58: Jetzt hast du natürlich schon ganz was... Schau jetzt kommt

00:26:01: der Traktor meinem Mann heute nämlich gerade ein neues Pflegegerät.

00:26:05: Eine Mulchgerät

00:26:07: Ah, okay.

00:26:08: Servus!

00:26:13: Perfekte Stiming eigentlich.

00:26:15: Pflegegeräte für den Hopfenanbau und die Hopfenpflege.

00:26:20: Denn das ist ja etwas was wir jedes Jahr durch unseren Kundenbesuch hier erleben.

00:26:26: Das ist halt auch alles Special Engineering wie du gerade gesagt hast.

00:26:29: Da tüftelt man was.

00:26:30: also sei es die Erntemaschine oder sei es eine Pflückmaschine war ja bis vor fünfzig, sechzig Jahren das Handarbeiten.

00:26:36: Da hat man den Hopfen händisch brakt.

00:26:40: also ich habe nur noch Fotos und Ding gesehen.

00:26:43: Also muss ich sagen...

00:26:46: Wahnsinn!

00:26:46: Wahnsinn,

00:26:47: absolut irre.

00:26:49: Die ganzen Dolden da händischen aber pflücken usw.. Das ist schon krass gewesen.

00:26:53: Darum haben wir noch ein Eisenbahnsystem, weil damals sind diese Hopfen-Erntehelfer.

00:26:59: Die sind ja sehr viel aus dem bayerischen Wald oder rüber rein gekommen und da hat es eigene Eisenbahn gegeben.

00:27:04: Und da hat's wirklich den Spruch gem' Hopferzupferhint als Stein!

00:27:08: Weil jeder der wo in dem Zug hinten eingestiegen ist, ist immer umgehängt worden bei die anderen Bahnhöfe dass sie alle zu uns in Halladau reindransportiert waren.

00:27:17: Das ist auch also der Spruchhopfenzupferhin.

00:27:20: Ein Stein kommt von damals noch vor Frühe, ist von der Handflücke.

00:27:24: So gut!

00:27:25: Aber wir organisieren es jetzt dann damals auch schon wahr?

00:27:27: Ja natürlich!

00:27:29: Und da habe ich mal was gelesen darüber und zwar dass damals auch die Erntehelfer das war ja eine eigene, kannst du sagen Industrie weil die sind ja wirklich diese landwirtschaftlichen Erntehelfers.

00:27:45: Zuerst waren sie beim Anleiten in der Hohledau, dann sind sie woanders hingangen für Getreide oder ähnliche Ernten und die ist ja dann vorbei.

00:27:54: Und dann ist gleich wieder die Hopfenirte gekommen.

00:27:56: Also die waren wirklich praktisch die komplette landwirtschaftliche Saison von Frühling bis Herbst unterwegs auf Wanderschaft und haben halt dann die verschiedenen Saisonen abgedeckt und da hopfen wir oft den Schlusspunkt dann.

00:28:13: Ja genau!

00:28:14: war meistens nur noch Obst-Ernte, aber die haben wir hier nicht so stark.

00:28:19: Aber da hat es dann noch die Obst Ernte gegeben?

00:28:23: Das war in dem Bericht nicht, das war vom BR so ein alter Bericht.

00:28:26: Da haben sie halt so altes Bildmaterial und Tonmaterial halt coolt.

00:28:29: Und dann haben Sie da Leitinterviews

00:28:31: usw.,

00:28:32: und haben gesagt ja, mein Freizüg schon auf den Hopfer, weil du gibst immer auch Bier usw.

00:28:37: Ja,

00:28:37: und fahren sehr gute Verpflegung hat's schon immer.

00:28:40: Also da halten wir hopfen bar sehr fehl drauf dass unsere Leute die gut verpflegt werden.

00:28:45: Das ist eine Ehrensache, vor allem ist ein langer Arbeitstag und... Kleines

00:28:50: Zeitfenster?

00:28:51: Ja, ein kleines Zeit-Fenster!

00:28:52: Vor

00:28:52: allem bis wann ist die Idee ehrende?

00:28:53: also wenn man gesagt Ausstrahlungszeitpunkt der heutigen Episode ist Ende August.

00:28:57: Und wir wären zu obern ja vierten, fünften September, wenn wir mir meisten starten.

00:29:04: aber es hängt auch sehr viel ab von da Reife des Hopfens und wir haben hier Hüll, unser Forschungszentrum.

00:29:10: Und die machen Probe-Beerntungen und schauen wieder Inhaltsstoffes Lupelin wie reif das es ist ob schon noch zulegt oder ob schon wieder abnimmt.

00:29:20: und dann geben die Ernte Empfehlungen raus.

00:29:22: Und nach denen richten wir uns... Die kennen schon mal bis zu sieben, acht Tage Schmanken im Jahr

00:29:28: weil

00:29:29: Witterung etc.

00:29:31: halt einfach ein Thema ist.

00:29:36: Es darf am Oben bringen, es darf in der Nacht warm sein.

00:29:39: Warm liebt das Regenbrauch da!

00:29:41: Er mag's einfach warm.

00:29:42: Das ist ja schon ein bisschen eine Sonnenverwöhnte Pflanze.

00:29:45: Man sagt ja vor allem gegen Ende der Reifung von den Leuten braucht er eigentlich viel Sunn damit er auch schönes Aroma auspricht?

00:29:52: Ja genau also wirklich jedes Jahr ist anders wie beim Wein.

00:29:57: und dieses Lupilin, dieses gelbe... Inhaltsstoff in der Dolde, das hat sehr viel mit dem Wetter zu tun.

00:30:04: Optimal ist halt genügend Wasser, warme Nächte und Sonnenschein am Tag.

00:30:10: Also am Mädel halt mag's halt richtig angenehm haben!

00:30:15: Aber wie du vorher schon gesagt hast wir sind sehr speziell in der Ernte mit unserer Erntemaschine Und dann wäre das gleich geerntet.

00:30:23: es werden ja nur die Dolden Gebt pflückt von der Maschine und diese Dolden werden ja dann entweder in einem Banddrockner oder in ein Trocknungsturm.

00:30:32: In kürzester Zeit müssen wir diesen frischen Hopfen runtertrocknen, das passiert noch auf jeden Bauernhof indem dass man mir innerhalb zehn Stunden diese DOLDEN trocknen von siebzig Prozent Feuchtigkeit runter auf zehn neun Prozent Wasser gehalten weil der fangts uns an zu fermentieren schwingt um und das wollen wir auf gar keinen Fall.

00:30:57: Darum ist die Ernte mit der Trocknung ein zusammenhängender Prozess, den wohl jeder Hopfenbauer auch auf seinem Betrieb hat.

00:31:07: Also deswegen habt ihr ja da auch natürlich... Ist der Apparativ aufwand natürlich für jeden einzelnen Betrieb schon nicht ganz unrelevant?

00:31:13: Sehr

00:31:14: viel Kapitalbildung!

00:31:16: Ja genau.

00:31:17: Und vor allem, du brauchst halt deine Traktoren.

00:31:22: was mir hier aufgefallen ist, dass je nachdem was für ein landwirtschaftlichen Betrieb man hat wo man situiert ist natürlich der Maschinenpark ganz anders ausschaut.

00:31:34: Also wenn man sich die sagen wir mal flachländigen Großbetriebe anschaut und da haben Traktoren.

00:31:40: also das sind ein Familienhäuser.

00:31:44: vorhin daher und es ist ja wirklich gewaltig Und ich hab's aber da eher so kleinere, sehr schmale damit die zwischen den verschiedenen Reihen halt auch gut durchgemacht.

00:31:54: Genau wenn der Hopfer so hoch ist, dass man schön durchkennen kann, kleinen Kompakt das Dach ein bisschen eingezogen, aber mega PS unter der Habe!

00:32:06: Müssen sie auch haben?

00:32:07: Ja, weil

00:32:07: wir haben eine Leistung brauchst du ja trotzdem.

00:32:09: Die Leistung braucht

00:32:10: man.

00:32:10: Kannste erinnern ohne überfahren.

00:32:11: Vor ein paar Jahren mal so ein paar Videoaufnahmen hier rausen und zur Ernte... An dem Tag war es relativ schön, aber da fuhr er zu kränken.

00:32:19: Und da war ein Gatsch drinnen!

00:32:22: Ein richtiger Gatscht!

00:32:27: Für alle unsere Zuhörer, die ein bisschen was Österreichs lernen wollen haben wir auch etwas vorbereitet.

00:32:31: das ist ja kein Problem.

00:32:34: Da musst du doch durchkommen und dann muss noch den Anhänger ziehen weil hier ist es so automatisches Flücksystem vorne montiert, die Rettolden und die Pflanze unten erwischt am Stock abschneidet.

00:32:50: Und dann über so ein System hinten auf einem Anhänger drauf.

00:32:53: Die Zirk... also eine Kette und an der Kette wird das eingespannt und dann wird es nach hinten gezogen hinter dem Traktor Hänger in den Vagon reingrissen.

00:33:05: Das geht dann über Spannung und dann fällt diese Rebe längst rein, haben wir aber einen Kratzboden das heißt der Traktor fährt mit den Wagen nach Hause in die Hopfenhalle wo die Maschine steht und kann den Kratztboden einschalten und dann wird es auf dem Boden wieder abgelegt.

00:33:22: Und vordauerwärts dann wieder händisch jede Rebe einzeln.

00:33:26: Also ein Kratzzboden ist quasi so ein Transportsystem was er jetzt an Arbeit zirkt oder?

00:33:30: Ja, genau.

00:33:31: Ein Kettensystem, wo halt dem Boden weiter bewegt ist.

00:33:35: Genau und dann wird es wieder jede Rebe einzeln.

00:33:40: Händisch eingespannt.

00:33:42: Und durch die Maschinetzung und dann kommt's in den Trocknen.

00:33:45: und da haben wir schon mal gesehen oder da waren ... Die Wissen haben ein altes Gebäude aber die neueste Technik

00:33:54: Das kenne ich irgendwo her.

00:33:57: Wir

00:33:58: müssen doch da irgendwie Pararell fahren, oder?

00:34:02: Historie und Technik.

00:34:04: Genau!

00:34:04: Und haben aber dann auch Wärme-Rückgewinnungen, Windkanale, sensorische Steuerung, Hygromesser, Computer, Systeme die wir dann mit Draht, wo halt die Feuchtigkeit immer messen dass man Energie sparen kann... Sonst weit es möglich ist, einfach den Hopfen trocknen.

00:34:26: Ich bin ja immer ganz gerne mal den einen oder anderen Tag während der Ernte hier in der Halle da, einfach gleich so weil die ganze Gegend rechnen.

00:34:36: Wollte ich

00:34:36: dir sagen, der duft!

00:34:37: Das ist ja Wahnsinn!

00:34:38: Da schmeckt das Bier nur bis...

00:34:40: Ja, aber es ist so!

00:34:41: Du weißt ja noch ein Dägerpaar auf dem Golfplatz?

00:34:43: Wenn der

00:34:44: Priesskind geht...

00:34:47: Du kennst ja den Golfplatz am Dreizehner.

00:34:50: Ah,

00:34:50: du warst oben im Bumpernuddel?

00:34:51: Genau!

00:34:54: Da ist

00:34:54: ein Hupferpaar und wenn da noch so eine Prise rübergegeben

00:34:57: wird... Boah, du stehst am Abschlag und kriegst instant Durst.

00:35:02: Richtig!

00:35:02: Diese Bittere, diese A...

00:35:04: Aber vor allem an dieses

00:35:06: fruchtig-blumige

00:35:07: und

00:35:07: trotzdem typische Hopfenfuhr.

00:35:09: Ja, genau.

00:35:10: Ich lauhe mir jetzt einfach zurück und herr' ich zuwähre.

00:35:12: Ich glaube wenn man von so einem Hopfenschwärm kennt der ja halbe Stunde lang zu

00:35:16: sein.

00:35:16: Das

00:35:17: kriegst du am Bier durscht aber vor allem es hat einfach diesen frischen Ding.

00:35:21: Und das ist halt wirklich wo ihr immer sagt wisst wenn man das zuordnen kann und deswegen finde ich persönlich mal ganz allgemein gesprochen finde ich einfach dass Wenn man weiß, wie und woher es kommt oder was die Basis eines Lebensmittels an das Genussmittel ist mit Bier oder ein Brot oder sonst irgendwas.

00:35:41: Wenn man das mal einzuordnen weiß und weiß, woher's kommt dann hat man eine ganz andere Beziehung dazu.

00:35:46: Und wenn ihr jetzt zum Beispiel so wie am Wolfplatz da stehst oben am Abschlag... Ist das Anfang September?

00:35:53: Und du...

00:35:54: Kinder schwallen!

00:35:55: Und

00:35:55: nachher hast du sofort diese... Diese Connection im Kopf, was du sagst?

00:36:00: Wir heilen.

00:36:01: Ich

00:36:02: weiß es, ich kenn's!

00:36:03: Also ich werde nie vergessen, weil wir die ersten, wenn er über zwei oder drei Wochen in der Brauerei war und dann hat mir der Tugel unser Braumeister ein paar Hopfenpellets mit Hormgemen und hat gesagt jetzt trinkst du da Pilz und schmeißt das einfach mal once dazu.

00:36:18: Oh no once.

00:36:18: Ja

00:36:19: genau.

00:36:19: Also uns wär zu viel.

00:36:20: Ja bei zwei hab' ich dann auch gemerkt Nein, nein.

00:36:23: Nicht beim Hupfen!

00:36:26: Die Dosis macht das nicht.

00:36:27: Damals war ich noch relativ neu im Gegensatz zu dir und wir haben gleichzeitig angefangen.

00:36:31: Ich habe ja nur ein Bier Vorgeschichte gehabt und habe mir erst neu arbeiten müssen in den ganzen Themen.

00:36:36: Du hast

00:36:37: unbedaft?

00:36:38: Ja, ich war sehr unbedauft und dann habe ich mir gedacht, du hast was gepreselt, jetzt habe ich etwas Neues.

00:36:41: Das ist kein Problem.

00:36:44: Aber tatsächlich seitdem immer wenn ich die Gelegenheit hab...

00:36:48: Oder frische Hupfer da

00:36:51: hinten.

00:36:51: Das sagen wir unseren Kunden, wenn wir hier sind.

00:36:54: Da gehen wir ja hinten auf jetzt erst aus Viertel und dann gehen wir auch jetzt zum Stadlboot an.

00:36:59: halt die Ernte ist, dann gehen wir mit denen rauf in die Tare und in die Trocknung.

00:37:02: Genau!

00:37:03: Und da ist der Geruch

00:37:04: schon da?

00:37:05: Genau!

00:37:05: Da nimmt man jetzt ein Drollen mit und dann tut es noch ein ins Bier rein.

00:37:10: Deswegen hier, wenn wir am Hof sind, stellen wir immer den Schankwagen auf, gibt's natürlich auch Weißbier vom Fass aber auch immer Pils weil wir sagen wir wollen das hopfenintensivste Bier da natürlich darstellen.

00:37:22: Aber es gibt ja eine Leute, die dann sagen Sie mögen halt wegen der Fruchtigkeit das Weißbeleber und tun sich da dann einen Hopfen, aber es gibt dem ganzen Ahnen netten Flecken.

00:37:31: Äußerlaubt!

00:37:32: Die Farbe schaut auch noch schön aus.

00:37:35: Das ist wie so Orange beim Wasser

00:37:38: oder

00:37:38: Zitrone haben wir in Offenthalte.

00:37:40: Ich werde

00:37:41: auch nie vergessen das erste Mal wo ich bei euch herausten war mein Foto rucksack dabei, ich habe Fotos gemacht und dann bin ich halt nach Hause gekommen und da waren wir ja auch oben in der Tare drin.

00:37:48: und dann ist immer Rucksack auf, dann kam man an als objektiv nachdem was man nicht braucht.

00:37:54: Dann fliegt er mal was rum und fliege den in den Rucksack rein.

00:37:57: Ja, bis zwei Jahre danach habe ich den Hopfer aus meinem Rucksacks rausgereiht.

00:38:00: Klar wieder!

00:38:01: Aber ich hab auch nicht unbedingt etwas dazu da, weil es so gut Groha hat... Ich hab meinen Rucksac... Also der hat zwei Jahr lang noch Hopfa-Groha.

00:38:08: Und muttenfrei?

00:38:10: Muttenfrei war's auch.

00:38:12: Aber ich werde meine Frau nicht überzeugen können, dass sie bei uns einen Kleiderschrank meibringt.

00:38:14: Das helft echt gegen Mutten wie ein Lavendel.

00:38:16: Da werde ich meine Frau nichts überzeugen kennen.

00:38:18: Aber

00:38:18: wir haben Hopfersatz.

00:38:19: Dass ich bei unseren Kleiderschlanken einen Hopfer neuschmeiß, das werde ich meiner Frau nicht verkaufen kennen.

00:38:23: Ja, ja.

00:38:23: Das ist

00:38:24: wirklich

00:38:25: Hopfersack.

00:38:26: Also bei der Ernte tu ich da dann kleinen Hopfen auf Zeiten angetrockneten.

00:38:30: Dann kannst du das eine hängen.

00:38:33: Aber wo?

00:38:34: Erntetag, das geht wahrscheinlich von in der Früh bis Sonnenuntergang oder?

00:38:37: Um sechs, pünktlich zum Sechse mit der Kirchenglocke weil wir haben am sechs in der Früher-Morgengebätsleuten fangt bei uns Maschineno.

00:38:46: Da schalten unsere Mitarbeiter die Maschineo und so ungefähr zwei Stunden später kommt dann die Trocknung dazu, weil wir brauchen eine gewisse Menge, dass man die Traure einschalten und dann rattert die.

00:38:59: Außer Mittag machen wir eine Stunde Pause oder halbe Stunde, weil mir arbeiten versetzt damit auch jeder mal in Zeitpause gehen kann und von daher ein halbes Stunde ist Ruhe.

00:39:10: aber dann rattern es weiter bis abends um neunzehn Uhr und mein Mann der wo die Trockenung macht das darf er bis Ja, drei und zwanzig vierundzwanzig Uhr muss er schon trocknen.

00:39:21: Und wenn der Hopfen richtig gut läuft – das wollen wir hoffen – dann arbeitet auch gern bis zwei in der Früh.

00:39:28: Wie lange dauert es so?

00:39:30: Also du sagst, Anfang September geht's los!

00:39:33: Vierzehn Tage, drei Wochen.

00:39:34: Wir vieltausend Hupfer haben.

00:39:35: und wie gut dass er läuft.

00:39:37: Der Fenster ist super klein.

00:39:39: Ja, ist klein und da werden wir halt vierundzwanzig sieben, wie es so schön heißt, weil dort werden wir jeden Tag Egal ob Regen, Sonne.

00:39:49: Aber Regen verzögert die Sache halt.

00:39:51: Andererseits weil der Traktor nicht so gut durchkommt, aber vor allem weil er auch trocknen muss?

00:39:55: Ja, von der Trocknung her und es ist also ... Regen ist nicht optimal.

00:40:00: Trockene Tage sind schon besser.

00:40:01: Die Qualität ist ein bisschen besser.

00:40:03: Es leidet wirklich rein der Regen.

00:40:05: Die feuchte Ware wenn reinkommt zum Trocknen macht schon einen Unterschied.

00:40:10: Wenn sehr viel regnet dann macht man mal eine Zwangspause, aber normalerweise zieht irgendwas durch.

00:40:16: Und sind wir so in einer Zwarze.

00:40:18: Wie nah sind eure Felder am Hof?

00:40:19: Auch unterschiedlich, der Nächste ist hundertfünfzig Meter und der Weiders die ist zwei Kilometer.

00:40:26: Aber gehört zu den höchsten der Halla Tau.

00:40:29: Einer!

00:40:29: Ja,

00:40:30: gut.

00:40:31: Du meinst jetzt da... Vom

00:40:32: Höhen?

00:40:33: Das ist über fünfhundert Meter, gell?

00:40:35: Wow!

00:40:35: Gewaltig!

00:40:36: Ist schon gewaltig.

00:40:37: Bei mir als Österreicher Mutzern eigentlich

00:40:39: nicht so viele schöne

00:40:40: Meter, oder?

00:40:41: Nein.

00:40:41: Was soll ich mir dazu sagen?

00:40:43: Lass mal so stehen,

00:40:44: oder?!

00:40:44: Vielleicht hat es einem die Luft nochmal abgeschnitten weil er soweit umwandelt.

00:40:48: Wir sind

00:40:48: stürz.

00:40:51: Brauchst du nichts an die Wut?

00:40:52: Die Luft ist also dünn da oben, gell?

00:40:54: Ja, ja.

00:40:55: Jetzt gehen wir mit!

00:40:57: So, jetzt nehmen wir mal auf den Tissin zu verwaschen... Du hast angefangen!

00:41:00: Das

00:41:01: war ehrlich!

00:41:02: Er hat

00:41:02: die Vorlage gegeben.

00:41:03: Ich würde sogar austellen.

00:41:06: Pass auf!

00:41:08: Du sagst hier in der Südlinghauertag an einer der höchsten wie unterscheidet sich die Halladau vor allem vom Terroir, sprich von den Böden?

00:41:16: und ist es auch so gar innerhalb der Halladdau?

00:41:21: Gibt es da auch klimatische Unterschiede oder ist das relativ homogeent?

00:41:24: Total.

00:41:25: Das glaubt man zwar nicht, aber wir sind die südlichste Hallertau und waren hier mal das Kerngebiet vor fünfzig, sechzig Jahren.

00:41:34: Auch der älteste Hopfenanbau ist in Gründl nachgewiesen.

00:41:37: Das ist von hier nur fünf Kilometer weg.

00:41:39: Und zwar wandert die Hallertauer von hier in den Norden rein.

00:41:46: sehr schwere Böden, Lähnböden.

00:41:48: Flösböde die wo sehr gut Wasser speichern aber im Frühjahr sehr kalt sind.

00:41:53: das heißt der Hopfen braucht in früher länger um aus den Puschen zu kommen und richtig gut zum Schirm da wo sich dann hinten Richtung Donau deren es leichter ist an Sandbölden.

00:42:04: dann zur Bearbeitung bei denen ich kann's halt zehn Liter rengen können morgen eine.

00:42:09: mir können wir bei zehn Liter einen anderen Tag nicht mehr reinfahren, weil wir den Boden so stark verdichten würden.

00:42:17: Also von daher gibt es große Unterschiede und das macht sich heute jetzt in der Bearbeitung sehr bemerkbar, weil ja das Zeitfenster immer kleiner wird, weil die Betriebe immer größer werden Strukturwander und von daher hast du einfach hat der einzelnen Familienbetrieb mehr Hopfen zu bewirtschaften in kürzerster Zeit.

00:42:41: Und dann ist natürlich von Vorteil, wenn ich früher das Feld befahren kann.

00:42:46: Darum verlagert sie das Ganze ein bisschen.

00:42:49: aber was halt, wenn es Trockenperioden kommen?

00:42:54: haben die mit Sandböden wieder dann das

00:42:56: Problem?

00:42:56: Ja, wo?

00:42:56: die gerade sagen also ihr habt's da etwas Wasserspeicher Möglichkeiten durch die Böden und sei es nicht so trocken gestresst, wenn's mal sein sollte.

00:43:05: Ganz

00:43:06: genau!

00:43:07: Und aber der Hopfen wird auch schon bewässert?

00:43:10: Das ist die nächste Generation?

00:43:11: Genau

00:43:12: war also ein Punkt den ich mit dir noch besprechen wollte.

00:43:16: kann man jetzt da klar einfließen lassen in der Antwort Thema klimatische Veränderungen.

00:43:21: wie man drauf reagiert is vor allem Die Bewässerung hat Thema, weil was ich gehört habe so in Gesprächen mit Kollegen aus der Branche.

00:43:31: Erst letztendlich war er mit Brauerkollegen aus Österreich zusammen gesessen und ihr mag es auch, also die haben mittlerweile viel mehr Bewässerungen.

00:43:41: natürlich kann praktisch die Säuberegion sein, das Nochbafödel sein.

00:43:47: Wenn das einer bewässert ist und das andere nicht, dann ist zur Ernte eine andere Pflanze mit einem anderen Aroma und musst du ganz anders verbrauen.

00:43:56: Und deswegen ist einfach das Thema Bewässerung die Resilienz, die man aufbauen muss.

00:44:06: Wie schaut das aus?

00:44:07: Was sind da eure Plänewünsche?

00:44:09: Das ist nämlich so wie du es dir schon sagst wir Hopfenbauern, wir sind ja schon sehr interessiert dass wir auch für die Zukunft gut gewappnet sein und haben einen Bewässerungsverband jetzt gegründet.

00:44:22: erst und zwar mit allen Hopfen Bauern sind eingeladen worden und ist vorgestellt worden.

00:44:27: Es geht über vier Landkreise hinaus und wird jetzt gerade eine Studie gemacht.

00:44:32: gibt es Möglichkeiten in Zeiten wo viel Wasser da ist, dass man diesen großen Becken auffangt und dann über Pumpsysteme bewässern kann.

00:44:43: Also eine nachhaltige Bewässerung im Hopfenanbau und das wird jetzt ja gerade geprüft, überplant und vorbereitet.

00:44:51: Das ist ein Projekt für zwanzig Jahre, so wie sie jetzt ausschaut.

00:44:54: aber wir haben uns jetzt schon in Angriff genommen geschlossen, wir hopfen Bauern und haben diesen Bewässerungsverband gegründet.

00:45:03: Und gehen wir jetzt mit der Machbarkeitsstudie dann voran?

00:45:08: Was

00:45:08: ich gelernt habe ist dass nämlich das Wasser entnahmerecht aus den Böden in Deutschland extrem scharf ist im Vergleich zu anderen europäischen...

00:45:16: Ist ja auch in Ordnung immer ein Wasser so wichtig und also wertvolles Gut.

00:45:21: Wir müssen mal verantwortungsvoll damit umgehen und darum ist es auch gut wenn wir uns hier schon Gedanken machen Wie können wir das am besten lösen?

00:45:28: Das erinnert mich ein bisschen an die Lösung der Bergbahn und Betreiber für den Skigebieter.

00:45:35: Die bauen Speicherteiche, wo sie dann mit Bumsysteme, wenn vor allem im Sommer viel Strom und Energie da ist oder über die Niederschläge, entsprechend einleitend befehlen usw.. dass sie dann im Winter, wenn Sie das Wasser brauchen da am Berg oben bereits.

00:45:52: Ja

00:45:53: ist schon!

00:45:53: Dass

00:45:54: das Wasser schon oben haben diese Bewässerungs-Teiche schon feste Verhörungen haben damit man auch den minimalsten Verlust hat und so weiter.

00:46:01: Genau so sind wir mehr.

00:46:02: Und

00:46:03: ja es ist praktisch dieselbe nur halt oder vergleichbares System noch halt anders angeht.

00:46:09: Wir fahren jetzt da ins Ausland und schauen mal und erkundigen uns.

00:46:11: Wir machen jetzt andere Sonderkulturen Obst in Gemüse bauen in anderen Ländern die wo schon immer mit Wassermangel zu kämpfen haben und schauen wir halt ab und reden darüber.

00:46:23: Und sind auch da schon auf dem Weg, dass man dieses Problem, wo man in der Zukunft vielleicht ...

00:46:27: Ja weil das ist nicht ganz trivial, wenn man sich denkt ja dabei hört ein paar Söhnen fertig aus.

00:46:31: Nein

00:46:31: nein nein!

00:46:31: Das

00:46:33: ist schon sehr wichtig.

00:46:34: Es ist auch wichtig, es ist vielleicht jetzt ein Investor aber es wird... zur Wirtschaftlichkeit beitragen in der Zukunft.

00:46:40: Ja,

00:46:40: hundert Prozent.

00:46:41: Und ein Großenteil dazu.

00:46:42: Weil wenn ich mir überlege, wir reden die ganze Zeit auch über erweiterte Trockenphasen und so weiter und sofort, wenn ich mich jetzt da richtig aufstehe und dann dafür sorg, dass sie das ordentlich bewässern können, dann profitiere ich halt in zehn, fünfzehn Jahre vor.

00:46:55: Ganz genau!

00:46:56: Resilienz

00:46:56: ist wichtig und vor allem auch vorausschauendes nachhaltiges Arbeiten ist am

00:46:59: besten wichtig.

00:47:00: Genau.

00:47:01: Das ist ja genau das und was du ganz richtig angesprochen hast... Ein Thema, das jetzt immer mehr in die Landwirtschaft neigeht.

00:47:09: Was aber vor allem der Winter und Skitourismus schon seit zwanzig Jahren hat das Thema ist einfach die Wirtschaftlichkeit mit der Planbarkeit weil man kann sich bei diesen wirtschaftsbetrieben, die dort entstanden sind ganze Täler sind wirtschaftlich davon abhängig wie hier natürlich ganze Regionen sind wirenschaftlich von der Landwirtschaft.

00:47:31: in dem Zusammenhang kann man einfach leider, es ist halt so.

00:47:34: Man muss die Welt auch nehmen wie sie ist das muss man auch akzeptieren können dass man sagt wir können uns einfach im Leben zusammenhangen nicht mehr so darauf auf.

00:47:43: die Wetter und die klimatischen Falt sind verlassen.

00:47:46: Das sind dynamischer, das sind schwankener und sei es bei euch der Niederschlag den man braucht Wenn man damit verantwortlich umgeht, natürlich dass auch versuchen so gut es geht zu steuern.

00:47:59: Damit man dann wirklich sagen kann ich mach da und da mein Betrieb auf.

00:48:02: Da und da mache ich dann Saisonschluss Und in der Zeit dazwischen haben wir auch Bedingungen wo man schief fahren kann und wo wir Schnee haben Auch wenn wir ihn vielleicht mal selber machen müssen.

00:48:12: Natürlich haben sie alle gern lieber den Naturschnee weil das kostet alles viel weniger Geld die Börse gar anzige Schneekanonen einschalten.

00:48:19: Braucht man nicht drüber?

00:48:21: Aber Ich brauche auch wirtschaftliche Sicherheit Meine Hoteliers, nicht nur die Berge von den Hoteliers.

00:48:27: Die ganzen Restaurants.

00:48:28: Das ganze Ding was drum herum ist.

00:48:30: und das selbe Spiel hast du in der Landwirtschaft.

00:48:32: Da hängt auch so viel mit daran als zu oder wie ein Brauerei als Abnehmerbetrieb.

00:48:42: und vor allem auch für unsere nächste Generation.

00:48:45: Tissi, wir müssen ja schauen dass das auch für die nächste Generation so angenehm und liebenswert und auch machbar ist.

00:48:53: Und darum haben wir uns... sind wir mir da schon auf einen guten Weg?

00:48:57: ...und haben uns da schon Gedanken gemacht mit Hopferbahn!

00:49:01: Apropos

00:49:02: nächste Generation, wie schaut's dabei eigentlich aus?

00:49:05: Also jetzt kurz zu unserem Betrieb.

00:49:08: Ich bin der Klassiker...

00:49:09: ZDF-Zahlen-Datenfakten Ja

00:49:11: das kriegst du jetzt nicht.

00:49:11: Also ich bin ein Klassiger und hab Eichheirat!

00:49:14: Das übersetzt dann ist was Eichhäirit

00:49:16: heißt?!

00:49:17: Nein

00:49:18: wir sind auf dem Familienbetrieb der Familie Rieger.

00:49:21: Mein Mann ist jetzt in der sechsten Generation meine Kinder sind schon die siebte Generation.

00:49:26: seit sind wir die Blutzlinie.

00:49:30: Eher

00:49:31: nur zwanzwundzwanz gewappt?

00:49:32: Bissi

00:49:32: was, haben wir schon!

00:49:34: Und zwar der Name hat er oft gewechselt weil es oft Frauen waren.

00:49:36: aber jetzt fasst man Riga beim Wirtz-Pedra.

00:49:39: Da haben wir drei Kinder mein Mann und ich, also mein Mann hat ihn von seinen Eltern bekommen, da haben wir dann vor dreißig Jahren geheiratet.

00:49:46: Wir haben drei Kinder einen Sohn eine Tochter noch mehr ein Sohn.

00:49:51: Der große Sohn hat Landwirt gelernt und arbeitet bei uns mit Macht im Winter, Winterdänse.

00:49:56: Im Sommer Hopfenbau und unseren Holz.

00:49:58: Ein bisschen Ackerbau, wo wir noch haben.

00:50:00: Unsere Tochter haben ihn die Gastronomie geschickt.

00:50:02: Das ist ein Haufen Bierverkäuferkund.

00:50:04: Sehr

00:50:04: gut!

00:50:04: Findet ihr?

00:50:06: Ja genau.

00:50:08: Sie

00:50:08: ist der Gutenbauer in München, sage ich.

00:50:10: Sie denkt ja unser Kerl.

00:50:11: Genau.

00:50:13: Also die hat sie erst Hotelfach gelernt dann keh hin.

00:50:17: Und jetzt muss man schauen das Bier am Mann bringt.

00:50:19: aber das schafft es glaube ich recht gut.

00:50:21: Dann haben wir nur einen kleinen.

00:50:23: Xaver.

00:50:24: Der XAVA hat sehr Schzimmerer gelernt und macht jetzt eine Zweitausbildung als Landwirt.

00:50:29: Und ja, wird heuer vielleicht hoffentlich auch fertig!

00:50:33: Dann haben wir noch einen, dann brauchen wir zwei Beirinnen... ...und nur einen Hof!

00:50:39: Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir mehr Kinder haben die Wut weitermachen möchten als Betriebe.

00:50:47: Aber da wird es auch Lösungen geben und sind wir ganz positiv.

00:50:51: Genau!

00:50:52: Wie groß ist der Betrieb?

00:50:53: Wie kann man das einschätzen?

00:50:54: Wir sind

00:50:54: ein mittelständischer Betrieb, wir haben genau das, was der Durchschnitt in der Halle Dao hat.

00:50:59: Ja, genau durch das haben wir noch zweite Standbein weil wir im Süden von Halle Dau sein.

00:51:06: Wir machen Winterdienst und in der Nähe von Freising, weil das passt zu uns.

00:51:10: So sind wir ein bisschen abgesichert wenn irgendwelche Schwankungen gibt oder eine Überproduktion.

00:51:17: Und ja, das wirkste auch der Familienbetrieb mit Herz und Seele.

00:51:24: Ich bin Eikeierer Kimmerbau aus einem Hopferbaubetrieb.

00:51:27: Das war natürlich für mich ein Vorteil aber ich habe die schönste Leben der Welt.

00:51:34: Voll Arbeit!

00:51:35: Ab und zu ist auch mal ein Tag dabei, wo nicht so schön ist.

00:51:38: Aber im Kolben und dem Ganzen bin ich sehr.

00:51:41: zudem...

00:51:41: Ich hoffe da ist heute ein bisschen schönerer Tag für dich!

00:51:43: Ja

00:51:43: in der Früh wird schon Bier, was wir immer mehr

00:51:47: haben.

00:51:49: Geht wesentlich schlimmer.

00:51:50: Ja, ich bin schon fertig, wer hätte es gedacht?

00:51:52: Das

00:51:53: sind die Sicherheiten sonst noch nie vorgekommen.

00:51:55: Eine

00:51:55: Sache habe ich auch noch auf meinem Ding stehen, aber wenn wir da vorher ein bisschen drüber kupft sein thematisch, aber das holen wir jetzt einfach nach, Evie!

00:52:02: Und zwar du hast ganz am Anfang gesagt dass teilweise eine Pflanze, zwanzig für zwanzige Jahre das machen kann oder halt in Fruchtfolge ist.

00:52:18: Das ist natürlich ein Produktlebenszyklus, den sich viele wünschen.

00:52:22: Ich habe das letzte Mal wieder ein Gespräch gehabt mit Kunden aus Amerika, wo es über diverse Themen gegangen ist und vor allem auch über Produkte usw.

00:52:32: Und im Moment haben sie diese RTD's, diese Ready to Drink Cocktails sind ganz hot in Amerika und da fahren sie dieses Seltzer oder Wasser mit Alkohol und Geschmack

00:52:44: usw.,

00:52:44: also die haben dort Produktlebendszyklen Ein halbes Jahr, ein Jahr vielleicht maximal zwei und dann kommt schon wieder die nächste Hälfte.

00:52:51: Dann habe ich gesagt ja das ist jetzt nicht so schlecht.

00:52:54: also bei uns in unserer Hilfe weiss wir haben als erstes mal im Zwarer-Siebzigerjahr glaube ich auf den Markt gebracht und es nach wie vor da war der Produktlebenszyklus von fast sechzig Jahren mittlerweile.

00:53:05: Da freut man sich wenn man sowas hat auch bei der Pflanze.

00:53:09: Produktlebungszykulus von bis zu zwanzig fünfundzwanzig Jahren ist natürlich sehr gut.

00:53:13: aber das bedeutet ja auch dass ein Sortenwechsel oder man braucht neue Sorten.

00:53:22: Der Brauer will neue Sorteneue geschmeckt haben, weil sich der Trend ändert.

00:53:26: Das ist natürlich dann auch nicht so einfach für euch!

00:53:28: Weil da Punkt ist, der Hupfen trockt ja nicht gleich im ersten Jahr, wenn du die rein machst und das ist ja ein brutalster Aufwand das eine rausrupfen, dass andere neue Sorte reinmachen.

00:53:39: Und auch strategisch einfach nicht so eine leichte Entscheidung.

00:53:42: Ja

00:53:42: weil der Brauer gar nicht so flexibel ist.

00:53:44: Der Brauer ist einer der, wo seine vier Grundstoffe hat und mit dem muss er schauen, dass er zurechtkommt.

00:53:50: Er hat keine Vermöglichkeiten also ist er ja mit neuen Sorten ein bisschen zurückgehalten am Anfang und neue Sorten kämen.

00:53:57: wir haben einen Hüll wie ich schon gesagt habe das ist unser eigenes Forschungszentrum.

00:54:01: Und die entwickeln neue Sorten, die mit der Klimabedingung zum Danner, mit dem Düngem, mit Residenz vom Krankheiten etc.

00:54:09: und die wo uns einfach den Anbau ein bisschen erleichtern und auch mehr Ertrag bringen vom Hektar.

00:54:16: Aber diesen Hopfen, der hat ja ehemals einen anderen Geschmacksrichtung.

00:54:20: Man glaubt es nicht!

00:54:22: Das kann von Maracur über fruchtig Gletscher als Wein hinüber grasig bis zum typischen Hopfengeruch

00:54:30: alles

00:54:31: haben.

00:54:32: also so ein Hopfen ist wirklich eine

00:54:35: Blume

00:54:36: des Duftes.

00:54:38: und Dann kommt es darauf hoch, wie ist das Brauverhalten von den einzelnen Hopfensorten und wie nimmt der Brauer an?

00:54:45: Und wo geht da Trendy?

00:54:46: zu stark gehopften Bitteren oder zu fruchtiger Rembieren etc.

00:54:51: Und wenn wir mir Sanzorten wechseln wollen, dann muss gut überlegt sein ganz gut.

00:54:56: Weil mit deren eine Pflanze die schon im Boden ist rote.

00:55:00: Erst mal müssen wir schauen dass man alles raus bringen.

00:55:03: Dann brauchen wir neues Pflanzmaterial.

00:55:05: Wo krieg ich das hin?

00:55:06: Ist einer mit Kosten verbunden und entscheide ich mich für die richtige neue Hopfensorte.

00:55:12: Wird die angenommen?

00:55:13: Wie lange bleibt denn nicht, dass man so geht wie in Amerika das nach einem Jahr sagt na die ist nix weil wir brauchen ja schon drei Jahre bis voll da ist.

00:55:22: Das erste Jahr Pflanzen, das zweite Jahr dann Beirnten und das dritte Jahr ist am meisten...

00:55:27: Also quasi ab dem dritten Jahr wenn man eine neue Pflanze hat kann man mit einer Tragrechnung der Profit bringen.

00:55:32: Genau kommen wieder eine Trag rechnen der wo sie dann

00:55:35: Rentiert.

00:55:37: Ja, das ist es ja weil ich sage jetzt mal in der klassischen oder in einer anderen Landwirtschaft da sagst du okay du hast verschiedene Fruchtfolgen Du siehst einfach was Neues aus wenn das zu deinem Terroir und zu deinim Klima passt Und du hast eigentlich gleich.

00:55:50: im selben Jahr hast du eine Ernte mit der du etwas anfangen kannst.

00:55:54: Genau.

00:55:55: Oder du musst einmal ein Jahr Fruchtpause machen und dann... Oder

00:55:58: du sagst dies hat nicht passt?

00:56:00: Nächstes Jahr nimm ich mir was anderes.

00:56:02: Wenn wir diesen wir machen das machst

00:56:06: du

00:56:09: nicht auf.

00:56:11: Das ist ja auch jetzt aus rein ökonomischer Sicht betrachtet.

00:56:14: Ist das natürlich auch extrem viel gebundene Kapitale, dass du hast?

00:56:17: Also du musst dir dein erstes Mal deinen Hupfengarten herrichten.

00:56:21: Du brauchst gestänge, du brauchst Drähte und so weiter.

00:56:23: Fangen wir mal auf!

00:56:24: Zuerst muss das Feld passen.

00:56:26: Dann... Das Feld muss ja vom Hang her und von dem

00:56:32: alles... Die Bodenqualität

00:56:35: muss auch passen.

00:56:36: Dann kauf ich mal Säulen, damit sich das Gerüst aufsteigen kann.

00:56:40: Dann der Draht.

00:56:41: Da brauche ich Fachleute um das Gerust aufzubauen.

00:56:44: Um die Stattung... Da muss ich die

00:56:45: Pflanzen reinbringen?

00:56:47: Und dann

00:56:47: muss ich drei Jahre warten bis ich schauke, hat er so einen guten... Ist

00:56:55: das, was der Handel und auch der Brauer will?

00:56:58: Und am Schluss eigentlich der Endverbraucher.

00:57:00: Weil der entscheidet, schmeckt er im Speer oder nicht?

00:57:02: Und

00:57:02: wächst er überhaupt dort?

00:57:05: Genau!

00:57:06: Hätte

00:57:07: es noch eine organisatorische Frage,

00:57:08: da

00:57:09: haben wir jetzt ja ... Ich rede die ganze Zeit.

00:57:16: Wie oft muss man denn das Gerüst erneuern?

00:57:19: Das hält meistens so lange her, zwanzig, fünf oder zwanzige Jahre.

00:57:22: Okay also ungefähr ein Lebenszyklus-Hopfen heute?

00:57:25: Ja genau!

00:57:26: Muss man schon Pflegemaßnahmen machen?

00:57:28: Ist klar ja logisch.

00:57:29: Im

00:57:30: Frühjahr, wenn die Boden gefroren sind, fährt man aus, da haben wir die Stangen checken ob alles in Ordnung ist.

00:57:38: Schaut mal nach den Ankern.

00:57:40: Anker sind diese Verankerungen, die wo in dem Boden reiten und wo das die Drähte gespannt werden... ganze Arbeit.

00:57:48: oder ob der Drahtgurt ist.

00:57:50: und ja genau, da macht man Kontrollfahrten und Ausbesserungs- und Pflegearbeiten.

00:57:55: Das ist natürlich auch so ein Thema wo man letztlich dann einmal wieder investieren muss nach einer gewissen Zeit.

00:58:01: Und hat sich vor allem sehr geändert!

00:58:03: Früher hat man die Hopfensäulen hergenommen, die wurden imprägniert also speziell aber das war noch Teilweise nicht so nach dem ökologischen Gesichtspunkten, wie man es heute gern hat.

00:58:13: Und jetzt nehmen wir Betonen seiner her.

00:58:15: Also Beton oder Stahlmasten.

00:58:18: Hat sich also auch im Material einiges getan und verzinkt die Träte.

00:58:23: Man versucht sehr langlebiges Material zum Nehmen.

00:58:27: Und ja genau!

00:58:28: Hat's auch vieles sich getan.

00:58:30: Was ihr aussehen macht?

00:58:31: Man geht ja mit der Zeit.

00:58:31: Mitgeht mit derzeit.

00:58:32: Früher hatte es Stangenanlagen gegeben da hat jeder Hopfer noch einen Stank gehabt ganz viele Säulen waren da drinnen.

00:58:39: Dann hat es die Schmalspur reingeben, jetzt haben wir ja den Großraum das heißt ein Stock zwei Dritte.

00:58:45: Früher war jeder Stock Ohndruck und so ändert sich das Ganze Und wir hatten früher ganz kleine Traktoren und jetzt haben für unsere Verhältnisse große Traktoren Für einen Grünland immer noch kleine Traktor Genau.

00:59:01: und so geben wir auch mit dem ganzen Wandeln der Zeit mit und es ändert sich immer wieder was.

00:59:08: Ist aber auch spannend, also ich bin jemand der sagt wenn meine Arbeit jeden Tag gleich ausschaut und wenn sie nix verändert dann wird's doch irgendwann fahrt.

00:59:17: Also manche Veränderungen müssen vielleicht nicht sein, Thema Klima, Thema Trockenheit

00:59:21: etc.,

00:59:23: Man mag sie weiterentwickeln.

00:59:26: Wir entwickeln sich, das ganze Leben ist immer stetiger wandeln und wir müssen immer positiv in Zukunft gehen.

00:59:32: Bloß keine Angst, nicht um Angst, dieser schlechte Begleiter.

00:59:34: Aber

00:59:34: da habe ich bei dir jetzt keine Sorge dass es so ist.

00:59:37: Ja, ich hoffe es ist einer der lustigsten Leute die ihr im beruflichen Leben habt kennenlernen dürfen.

00:59:46: also da mache ich mal bei!

00:59:48: ... dir und deiner Familie überhaupt.

00:59:49: Kannst

00:59:50: du das in meiner Familie sagen?

00:59:51: Ja, passt

00:59:52: mir auf!

00:59:55: Die sag ich mal die andere.

00:59:56: Ach so... Okay,

00:59:59: dann laden wir halt bloß dir aus.

01:00:00: Für mich ist es der eine oder andere.

01:00:03: Boah,

01:00:03: was für Überleitung!

01:00:04: Anton!

01:00:04: Du

01:00:05: kannst dich da irgendwie verlassen auch wenn ich bloß fünf Sätze sage.

01:00:08: Das ist kein Problem.

01:00:10: Geht ja.

01:00:11: Da pass auf Gewinnspiel, Podcast-Gewinsspiel

01:00:15: Okay.

01:00:16: Ja,

01:00:16: ja genau weil wir haben in jedem Podcast über die Leute was gewinnen können.

01:00:19: Aber ich bin gespannt.

01:00:20: Unsere Lieberkonstanze macht daraus nämlich so kleine Reels.

01:00:22: dann und dann wird jetzt verlost.

01:00:25: Und zwar weil wir ja kurz vom Volksfest stehen und da quasi bei der veröffentlichten Episode ist auch eine Woche zum Freisinger Volksfest ist das am vierten September los geht.

01:00:35: Verlosen wir jetzt hier in diesem Reel fünfmal zwei Moss Gut Scheine, also fünfmal zwei Mauszeichen für das Freisinger Volksfest einzulösen während des gesamten Volksfestes.

01:00:53: Und da müsst ihr nichts dafür tun außer drunter zu kommentieren unter diesem Beitrag mit ein grünes Herz für Hopfen und markiert es denjenigen mit dem wir die Maus auf dem Volksfest trinken wollen Und dann teilt's das natürlich.

01:01:10: Und folgt uns ein Markantausendjahre Bier?

01:01:12: Genau, folgts dem Markanthausen und teilt es natürlich das Reel in eurer Story mit eurem Komment.

01:01:18: Also grünes Herz verlinkt denjenigen, mit denen wir das Bier trinken wollen, die Maß- und natürlich Liken und in die Story teilen!

01:01:28: Dann seid ihr in einem Losdopp für fünf mal zwei Maus Gutschennen fürs Weißinger Volksfest Wo man dann unter Umständen einer von uns dreien sehen könnte, wenn wir in richtigen Zeiten

01:01:37: unterwegs sind.

01:01:37: Und umständen vielleicht sagen wir mal dort?

01:01:39: Wir

01:01:39: sind auch mal dort aber wahrscheinlich nicht so oft wie es ist weil wir müssen ja schauen

01:01:45: dass

01:01:45: der Hopfen in trockenen Türen ist

01:01:48: in der

01:01:48: Zelt.

01:01:50: Und das ist, wie gesagt wir freuen uns natürlich am Volksfest schon sehr.

01:01:56: Wir freuen uns auch über jeden der den Podcast hört und sieht.

01:02:01: Erzählst uns dann auch gerne mal persönlich was ihr davon haltet zufern dass noch möglich ist.

01:02:09: Genau!

01:02:10: Gut ich habe ein kleines Mitbringsel.

01:02:13: Ja, ein kleiner Tipp!

01:02:15: Das ist mein Mitbringsel.

01:02:16: Weil ich habe mir überlegt was mache als Mitbringsel für diese Episode und es ist ein Tipp und zwar da auch wegen dir Efi.

01:02:24: So bin ich jetzt gespannt?

01:02:25: Ja du bist jetzt gespannt.

01:02:26: Ich war's aber vor zwei Jahren hab' ich ja etwas größer mit zwei Freunden von mir an meinen Geburtstag gefällt mit Jirskar damals in Freising Und da bist du ja auch vorbei können.

01:02:35: Ja, dann sagen

01:02:37: wir... Dürften

01:02:38: wir dir gratulieren?

01:02:38: Ja,

01:02:39: das war sehr schön und sehr lieb, dass ihr da wart.

01:02:41: Ich habe ein ganz, ganz tolles Geschenk von euch bekommen.

01:02:45: Und zwar diese kleine silberne Hopfentolde die man so als Halskette oder halt für Schariware tragen kann.

01:02:51: Und ich muss zu meiner Schanne gestehen, ich hab's wirklich nur daheim und die trage es nicht auf Schariware weil ich hab' so Angst!

01:02:56: Weil das ist halt volksfest,

01:02:58: gell?!

01:02:58: Und da hast Du die Lederhosen an.

01:02:59: Ja

01:02:59: trotzdem hernehmen.

01:03:00: Ja

01:03:01: pass auf Ich habe das noch nicht drauf.

01:03:04: Das würde ich mir nicht verzeihen, wenn ich das... Weißt du?

01:03:07: Weil Volksfest und dann haust du ja mal vielleicht am Bicken oder so.

01:03:10: Und dann hab' ich schon ein paar Sachen aber verloren.

01:03:12: Ja, es sind aber auch schöne Sachen!

01:03:14: Das

01:03:14: ist passiert.

01:03:15: Aber ich hab' mir gedacht, dass die hier was schönes und so furtgeschare Warei warst.

01:03:19: Und auf Furtgeschale Warei tue ich's halt echt nicht drauf, aber das ist so hübsch diese Tolle.

01:03:25: Und deswegen ist mein Tipp, mein Mitbringsel, hopfenschmuck.de Das ist aus Wohntzach, das ist da wo ihr das her habt.

01:03:31: Der hat ganz viele Sachen auf viele verschiedene Charivare-Anhänger aber auch in verschiedenen Größen so silberne Hopfendolten mit so einem Ring, den ist man noch ein schöner Charivarin.

01:03:40: Hopfen, der hat alles was rund um den Hopfen

01:03:43: und Armreif also für

01:03:45: Mann und Frau.

01:03:45: Und früher ist nur die Kirm da wo man einen Hopfer schnitt sei, da gibt es alles rund um diesen Hopfen.

01:03:52: Ja

01:03:52: also wirklich... Für einen Hopfen-Liebhaber oder auch für jemand, der was auf außergewöhnlichen Schmuck steht.

01:04:00: Das ist

01:04:00: was also hopfelschmuck.de das ist dieser tipus mein Mitbringsel für heute.

01:04:05: und ja aber ich hab's mir bis jetzt nicht getraut diese doelte da

01:04:10: anzuwachen.

01:04:11: Ja weil wenn ihr es verliert das tut er hat mich das ewig ärgern weiss einfach so eine schöne Erinnerung an dich.

01:04:16: etwas was mich da einhat Finde ich schön und auch ein sehr, sehr schönes Geschenk gewesen.

01:04:26: Also ich bin ganz froh dass das wie du gesagt hast mein Mitbringsel sein Tipp da noch ist mir jetzt ein kurzer bisschen das Herz in die Hose geruscht aber mir ist tatsächlich auch so.

01:04:34: Mein Mitbringssinn ist auch ein Tipp.

01:04:35: Und ja eigentlich dachtest du den Tipp bringst.

01:04:37: Deswegen war er ein bissel... Nein bitte nicht!

01:04:40: Aber mein Tipp ist Radeltor durch die Hallertau.

01:04:42: Wenn man überhaupt von der Blüte steht.

01:04:45: Ja weil dann dies ist tatsächlich was es duftet aus jeder Ecken raus.

01:04:49: Man kann bestehend bleiben, man kann sich

01:04:50: das mal anschauen.

01:04:53: viele tolle Biergärten.

01:04:55: Bitte lasst die Traktor an die Vorfahrt, im Zweifel gewinnt der Traktor also deswegen.

01:04:59: und

01:05:00: wenn er mal straßdreckert ist denkt so die Arbern

01:05:03: genau.

01:05:03: es wird gearbeitet wo gearbeitet wird auf allen Späne.

01:05:08: Deswegen aber das ist mein Tipp, radelt er durch die Hallertau.

01:05:11: Da gibt

01:05:11: es auch übrigens eine eigene Homepage dazu vom Halledautor.

01:05:14: wie's muss?

01:05:14: Ja

01:05:14: genau und das schaut euch wo weil das ein Traum und das ist tatsächlich nicht nur was für Einheimische, sondern auch etwas für Touristen.

01:05:21: Und ich gehe da auch noch bei uns direkt vorbei!

01:05:23: Der Wasserweg führt Fahrradkirche direkt bei unserer Hopfen-Pflückmaschine vorbei.

01:05:28: Dann winken sie mal rein zu den Regeln wenns vorbeifahrts

01:05:32: oder Stiebleim

01:05:33: oder kurz Stiebläumen und Servus sagen

01:05:35: Wir freuen uns immer.

01:05:36: Müsst fragen, wo ist die Chefin?

01:05:37: Die kenn ich aus dem Podcast.

01:05:38: Genau!

01:05:39: Schauen wir mal.

01:05:42: In diesem Sinne.

01:05:45: Danke Eva für deine Zeit.

01:05:46: Danke dass du uns hier willkommen geheißen hast auf euren Hof in deiner Familie.

01:05:51: Danke für über sechzig Jahre tolle Geschäftspartnerschaft und ich sag auch in dem Sinne Absolut Freundschaft die unsere Firmen miteinander verbunden, also eure Familie und unsere Brauerei für die herausragende Qualität, die er immer produziert.

01:06:07: Dass wir gute Biere brauen können auf viele weitere Jahre auch sehr schön zu sehen wie diese gelebte Kultur weil es ist ja nicht nur eine Arbeit oder eine Aufgabe um zu pflanzen.

01:06:24: Man sagt ja so schön in der Landwirtschaft Kulturlandschaft.

01:06:28: Das hat auch was mit Kultur zu tun, der Hopfen hat eine eigene Tradition und eine eigene Kultur.

01:06:31: Er hat nicht nur Vokabular, er hat eigene Feste und Traditionen... Eigene

01:06:36: Königinnen!

01:06:37: Eigene KÖNIGINNEN!

01:06:39: Ja

01:06:39: stimmt!

01:06:40: Die

01:06:40: sehe ich auch regelmäßig mit in Amerika bin auf der Grafwurstkonferenz das sind einmal die Hopfendauer Hoheiten dort ... Holledauer-Hopfenhohe halten wird.

01:06:50: Ja, also all das und ihr seid halt davon, das auch zu erhalten... ...und in die Zukunft zu tragen.

01:06:55: Und dafür an der Stelle nicht nur von einer Brauerei, sondern ich glaube von allen, die gern Bier trinken, danke!

01:07:00: Auch stellvertretend für deine Zunft und... Danke!

01:07:04: Deine Kolleginnen und Kollegen, die Arbeit betreiben.

01:07:08: In dem Sinne wünschen wir euch noch eine gute Saison vor allem.

01:07:13: Gutes Wetter, eine gute Ernte, unverfreie

01:07:16: Ernte.

01:07:17: Warme

01:07:18: Nächte!

01:07:19: Schöner

01:07:19: Regen und

01:07:21: keine Stahlwertereignisse.

01:07:23: Keine Stahl-Wertereignisse.

01:07:24: und dann auf einer schönen Festivalmaß Volksfest oder wenn wir euch besuchen können?

01:07:30: Wir sagen auch vielen herzlichen Dank dass ihr es uns besucht habt das man die Leute ein bisschen was mitgeben können.

01:07:36: von uns hopferbaren weil ist Uns gibt's nicht so oft.

01:07:41: Wir sind wenige und es steckt sehr viel Leidenschaft in dem, was wir miterren.

01:07:48: Vergesst das Bier nicht!

01:07:49: Trinkt's mehrer Bier!

01:07:50: Ohne euch, da hat sie uns nicht gegeben.

01:07:52: Das

01:07:52: ist der schönste

01:07:52: Schluss jetzt.

01:07:54: Trinktsmehrer Bier.

01:08:00: Amen!